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Rennbericht Pacemaker Hamburg-Marathon

von Marcel Bräutigam am 19. April 2016 • 1 Kommentar

Rennbericht Pacemaker Hamburg-Marathon

Am gestrigen Tag erfolgte die 31. Auflage des Hamburg-Marathons. In diesem Jahr nahm ich bereits zum zweiten Mal hintereinander als Tempomacher daran teil. Ich hatte die Ehre, die Pace für Mona Stockhecke vom ausrichtenden Verein Haspa Marathon Hamburgvorzugeben und sie auf der 42,195km langen Strecke zu begleiten. Bereits in den Morgenstunden zeigte sich die Sonne am Himmel und sorgte bereits für gute Laune. Dem konnten auch die frischen Temperaturen um 6°C nichts ausmachen. Um 09:00 Uhr erfolgte an der Messe Hamburg der Startschuss für die rund 15.000 Läuferinnen und Läufer.

Aufnahme Außenalster Hamburg

Die Außenalster und der Stadtteil Rotherbaum bei bestem Wetter

Ruhiger Beginn

Gleich zu Beginn ließen wir uns nicht vom Tempo der anderen Läufer verleiten, sondern liefen unsere geplante Marschroute. Da die ersten 5 Kilometer stetig bergan verliefen, teilte ich das Tempo so ein, dass wir mit 18:39min etwas hinter der angepeilten Endzeit lagen. Doch das änderte sich ab Kilometer 10, da wir dann ordentlich Fahrt aufnahmen und Kilometer von 3:24min mit Rückenwindunterstützung die Folge waren.

Mona und ich an den Landungsbrücken

Vorbei an den Landungsbrücken

Bereits bei Kilometer 15 lagen wir nur noch 15 Sekunden hinter der Zielsetzung. Vorbei an der Innenalster, wo uns einige Freunde vom Laufcamp Mallorca lautstark unterstützten, ging es weiter zur Außenalster.

Voll im Soll

Nicht zu unterschätzen war an diesem Tag der kräftig wehende Wind. Darum rief ich Mona zu, direkt hinter mir zu laufen und den Windschatten auszunutzen. Alles lief nach Plan, wir durchliefen den Halbmarathon nach 1:16:14h und lagen somit voll im Soll!

Die Strecke folgte weiter in Richtung Norden und dem Stadtteil Ohlsdorf. Mona fühlte sich gut und ich lief gleichmäßig die Kilometerabschnitte um 3:36-3:38min.

Es wird hart

10 Kilometer vor dem Ziel wurde es dann hart, da nun die ganze Zeit kräftiger Wind von vorn herrschte und Mona an ihre Grenzen kam. Ich drehte mich des Öfteren nach ihr um. Dabei rief ich ihr lautstark zu und motivierte sie. Positiv war auch, dass wir einer Läuferin deutlich näher kamen und sie in der Folge überholen konnten.

Vorbei am Eppendorfer Baum, wo eine tolle Stimmung vorherrschte, gab es noch einmal Auftrieb für die kommenden Kilometer! Es waren nun nur noch 20 Minuten zu laufen. Ich schrie ihr immer wieder zu, auf welchem Kurs wir liegen und das eine neue persönliche Bestzeit immer noch zu schaffen ist. Sie soll auf die Zähne beißen, denken, wie hart sie dafür trainiert hat und jetzt alles dafür geben soll.

Ich merkte, wie Mona kämpfte und alles gab. Der letzte Kilometer war noch einmal besonders schwer, da ein langgezogener Anstieg wartete und der Wind von vorn blies. Den Anstieg geschafft, hieß es den Laufschritt umzustellen, die letzten 400m zu mobilisieren und den Endspurt anziehen. Bei Kilometer 42 rief ich ihr zu, dass sie noch eine Minute zur persönlichen Bestzeit hat und es schaffen wird.

Zieleinlauf Mona und ich

Endspurt

Persönliche Bestzeit geschafft

Nach 2:32:43h erreichten wir gemeinsam das Ziel. Für Mona bedeutete die Endzeit eine Verbesserung ihrer bisherigen Bestzeit von sieben Sekunden aus dem Vorjahr bei den Deutschen Meisterschaften in Frankfurt und den 10. Gesamtrang bei den Frauen!

Damit war sie zufrieden, glücklich und zugleich erschöpft.

Lust auf mehr

Für mich war es ein toller Lauf, der Lust auf mehr gemacht hat. Nun möchte ich auch bald wieder schnell laufen und an meine Grenzen gehen. Auf jeden Fall hat der Marathon mir wieder viel Motivation gegeben und das Laufgefühl war sehr gut, denn es hat sich locker und leicht angefühlt, ein gutes Zeichen!

Mona und ich nach dem ZielGeschafft!

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Thorsten Berndt

19. April 2016 , 15:54

Toller Bericht Marcel

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